VideoWall-Halterungen
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VideoWall-Halterungen: Die Ausrichtung ist die ganze Arbeit
Bei einer Videowand aus nebeneinander montierten Monitoren ist nicht die Tragfähigkeit der kritische Faktor, sondern die Planarität. Ein Millimeter Abweichung zwischen zwei benachbarten Bildschirmen ist im ganzen Raum sichtbar, und eine Wand ist nie vollkommen eben. Deshalb sind VideoWall-Halterungen keine einfachen Platten: Sie verfügen über eine mikrometrische Einstellung auf drei Achsen, um Wandtoleranzen auszugleichen und die Paneele bündig auszurichten, sowie über ein ultraschlankes Profil, das die Monitore nur wenige Zentimeter von der Wand entfernt hält.
Auswahlhilfe
| Installation | Halterung |
|---|---|
| Modulare Videowand, 37-70 Zoll Bildschirme | Einzelne Ultra-Slim-Halterung, zu einer Matrix erweiterbar |
| Schaufenster oder Schild, zwei nebeneinander liegende 45-55 Zoll Bildschirme | Doppelte Slim-Halterung, 100 kg Tragkraft |
| Kontrollraum oder Trading-Desk, drei 45-50 Zoll Bildschirme | Dreifache Ultra-Slim-Halterung, 150 kg Tragkraft |
| 46-52 Zoll Bildschirme, minimales Profil | Spezielle Ultra-Slim-Halterung |
| Häufiger Zugang zur Rückseite erforderlich, 45-70 Zoll | Auszugshalterung mit Frontzugang |
Warum der Frontzugang das Projekt verändert
In einer Monitormatrix sind die mittleren Bildschirme unzugänglich: Man kommt nicht von hinten heran und kann nicht jedes Mal die Nachbarmonitore demontieren. Halterungen mit Frontzugang ermöglichen es, das einzelne Paneel durch Ziehen nach vorne herauszulösen, ein Kabel zu wechseln oder das Netzteil auszutauschen und es wieder einzusetzen, ohne die Ausrichtung der anderen zu beeinträchtigen. Bei einer Videowand, die zwölf Stunden am Tag in Betrieb ist, ist das kein Luxus, sondern der Unterschied zwischen zehn Minuten Wartung und einem halben Arbeitstag.
Der Profi-Tipp. Zwei Dinge, die man oft zu spät entdeckt. Erstens: Die Wand muss die gesamte konzentrierte Last tragen, und drei 50-Zoll-Monitore inklusive Halterungen übersteigen auf einer Fläche von wenigen Quadratmetern leicht die 100-kg-Marke. Bei leichten Trennwänden oder Trockenbau ist eine spezielle Verstärkungsstruktur erforderlich, keine einfachen Dübel. Zweitens: Die Monitore einer Videowand sollten alle vom gleichen Modell und möglichst aus derselben Charge gewählt werden, da sonst Farbtemperaturunterschiede zwischen den Paneelen selbst bei perfekter mechanischer Ausrichtung sichtbar sind. Und planen Sie Stromversorgung und Signal hinter der Matrix ein, mit Kabelkanal und Mehrfachsteckdose, bevor Sie irgendetwas aufhängen.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich normale Fernseher anstelle von professionellen Monitoren verwenden?
Mechanisch ja, wenn VESA und Gewicht passen. Funktionell eher nicht: Consumer-Fernseher haben dickere Rahmen, sodass die Abstände zwischen den Paneelen sichtbar sind, und sie sind nicht für den Langzeitbetrieb ausgelegt. Für eine dauerhafte Videowand sind professionelle Thin-Bezel-Monitore eine eigene Produktkategorie.
Wie viele Halterungen benötigt man für eine 2x2-Matrix?
Eine pro Bildschirm, also vier, sofern man nicht Doppel- oder Dreifachmodelle verwendet, die mehrere Bildschirme abdecken. Berücksichtigen Sie immer auch den Randabstand: Eine Matrix muss an der Wand zentriert werden, und der Platzbedarf inklusive der Einstellmöglichkeiten muss geprüft werden.
Erfolgt die mikrometrische Einstellung bei montierten Bildschirmen?
Ja, genau das ist der Zweck: Man hängt die Paneele auf und richtet sie dann über die Einstellschrauben aus, ohne etwas zu demontieren. Das ist eine Arbeit für zwei Personen, wobei man mit einem streifenden Licht an der Wand die Abweichungen kontrolliert.
Wird ein Videoprozessor benötigt?
Wenn die Matrix ein einziges Bild zeigen soll, das über mehrere Bildschirme verteilt ist, ja. Wenn jeder Bildschirm seinen eigenen Inhalt anzeigt, kann ein Player pro Paneel oder ein dedizierter Ausgang ausreichen. Das ist eine Systementscheidung: Wenn Sie daran arbeiten, schreiben Sie uns mit dem Schema der Wand.
Siehe auch Wandhalterungen für Fernseher, Audio-Video-Verteilung und HDMI-Splitter.










